Corduroy Utd. : Oh Eira

Cord – der Stoff aus dem Träume sind? Träume von schwungvoll kickender Popmusik? Sieben junge Schweden setzten diese unerwartet gekonnt auf ihrem Debüt “Oh Eira” um.
Da spürt man, es gibt keinen Druck, es kommt alles aus dem Bauch und aus dem Herzen heraus, unverfälscht ohne großen produzierten Pomp. Wenn es Stielregeln gibt, dann werden sie hier ständig hübsch gebrochen. So bewegt man sich mit dem großartigen Bläser Arrangement auf dem schmalen Grad zwischen (Northern) Soul, 60’s Garage und Fluffy-Mitsing-Pop hin und her. Die Stimme von Sänger Gustav Ågren klingt ungezwungen rotzig (“In a dream”), gönnt dem Hörer aber auch mal seine (hohen) sanften Seiten (“Make it up”).
Dass Corduroy Utd. ein Sammelsurium verschiedenster befreundeter schwedischer Bands darstellt kann man gar nicht überhören, wenn man den bittersüßen Alltagsgeschichten, verpackt in unverbrauchter kantiger Popmusik lauscht .Und wiedermal hat man dies dem hübschen Labrador Label zu verdanken.
Ach und “Hey Girl! (A Song for Perni)” sollte jetzt schon den Indiepop-DJ´s auf den Plattenteller geschmuggelt werden!
(Labrador/Alive)
