Plemo : Yeah
Plemo – The Amazing Electropopapollo – hat bereits einen eigenen Fanclub in Berlin. So viel Ruhm in der hiesigen Elektropop-Subkultur und so viel kleine spleenige Ravehymnen müssen vorgestellt werden: Henning Schmidt aus Hamburg ist Plemo. Auf seiner Website sind eine Reihe von mehr oder weniger billigen Phrasen zu lesen, die Plemo einordnen sollen. Und irgendwie formulieren Satzfetzen wie “vom Minimalpulsgenerator zur smashing Techbassdrum” oder “Metallhammer + Dr. Sommer” das Plemo-Disco-Universum recht treffend. Fröhlich- hopsende Casio-Sounds und Moog-Basslines bewegen sich perfekt zum technoiden Rhythmus. Dazu absurde Texte, aus denen man nur schwer etwas fassen kann. Aber darum geht es auch weniger. Das Intro des ersten Albums fordert die Hörer freundlich aber bestimmt zum harten Raven auf und das dürfte mit dem 40-minütigem Werk in C64-Kreisen spielend gelingen.
(Audiolith Records)
